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Auflösung: 96, 150 oder 300 dpi und große Seiten

Eine PDF-Seite wird in physischen Einheiten beschrieben – Zoll oder Millimeter –, nicht in Pixeln. Um zu einem JPG oder PNG zu werden, wird die Seite auf ein Raster aus Pixeln gezeichnet, und die dpi-Einstellung entscheidet, wie fein dieses Raster ist.

Was dpi entscheidet

dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll) legt fest, wie viele Pixel jeder Zoll der Seite bekommt. Eine A4-Seite ist 8,27 Zoll breit, also wird sie bei 150 dpi etwa 1240 Pixel breit. Verdoppelst du die dpi, bekommst du in der Breite doppelt so viele Pixel und insgesamt viermal so viele.

SeiteKompakt · 96 dpiStandard · 150 dpiHoch · 300 dpi
A4793 × 1123 px1240 × 1754 px2479 × 3508 px
US Letter816 × 1056 px1275 × 1650 px2550 × 3300 px

Du musst das nicht ausrechnen: In den Einstellungen zeigen Kompakt, Standard und Hoch vor dem Speichern jeweils die Pixelgröße deiner eigenen ersten ausgewählten Seite. Die Pixelgröße ist für JPG und PNG gleich; nur die Dateigröße unterscheidet sich.

Ein Ausgangspunkt für jeden Zweck

Du willst…Beginne mit
die Seite auf einem Bildschirm, in einer Folie oder einem Chat zeigen96 oder 150
eine lesbare Kopie einer Textseite behalten150 (die Voreinstellung)
in Kleingedrucktes, dünne Linien oder ein Diagramm hineinzoomen300
das Bild in der Originalgröße der Seite drucken300

Wirkt Text beim Hineinzoomen weich, geh eine Stufe höher; ist die Datei größer als nötig, geh eine Stufe tiefer.

Wie die Auflösung die Dateigröße verändert

Viermal so viele Pixel bedeuten nicht genau die vierfache Datei, aber sie sind der wichtigste Faktor. In unseren Tests mit einer A4-Testseite mit ganzseitigem Foto stieg das JPG von 150 auf 300 dpi von 0,25 auf 0,85 MB und das PNG von 4,0 auf 13,2 MB (Chromium). Bei PNG mit Hoch ergänzen die Einstellungen einen Hinweis, dass Dateien sehr groß werden können; er hält dich nicht auf. JPG oder PNG enthält die vollständige Tabelle für beide Browser.

Mehr dpi schafft keine Details

Eine höhere dpi-Zahl zeichnet feiner, was die PDF beschreibt. Text, Linien und Vektorzeichnungen profitieren davon, weil die PDF sie präzise beschreibt. Ein Foto oder Scan in der PDF hat nur die Details, mit denen es eingebettet wurde: Eine mit 100 dpi gescannte Seite wird nicht schärfer, wenn sie mit 300 dpi gezeichnet wird. Du bekommst mehr Pixel, nicht mehr Information.

Wann große Seiten verkleinert werden

Um den Speicherbedarf im Rahmen zu halten, ist ein einzelnes Bild auf 8192 Pixel an der längsten Kante und 24 Megapixel insgesamt begrenzt. Ob eine Seite diese Grenze erreicht, entscheidet nicht ihre Form allein – das entscheiden ihre physische Größe und die dpi zusammen.

A4 und A2 haben genau dieselben Proportionen. Bei 300 dpi wird A4 zu 2479 × 3508 px (etwa 8,7 Megapixel) und bleibt deutlich innerhalb der Grenze. A2 ergäbe etwa 4961 × 7016 px (etwa 35 Megapixel); die Seite wird unter Erhalt der Proportionen auf etwa 4119 × 5826 px verkleinert – rund 249 dpi. Bei 150 dpi passt dieselbe A2-Seite ohne jede Änderung.

Sehr breite oder sehr hohe Seiten erreichen stattdessen die Kantengrenze. Unsere breite Testseite (2380 × 595 pt, etwa 84 × 21 cm) wurde bei 300 dpi zu 8192 × 2048 px statt 9917 × 2479, und die gleich große, hochkant gestellte Seite ergab genau das Spiegelbild: 2048 × 8192 px.

Vor dem Speichern sagt dir ein Hinweis unter der Seitenauswahl, wenn eine ausgewählte Seite verkleinert wird, und nennt die niedrigste Auflösung, die tatsächlich verwendet wird. Die Einstellungen zeigen denselben Hinweis neben der Pixelgröße. Abgeschnitten wird nichts: Die ganze Seite ist im Bild, nur mit weniger Pixeln, als die gewählte dpi-Zahl ergeben würde.

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